Was kostet eine Handwerker-Homepage?
Die kurze Antwort: zwischen „fast nichts" (Baukasten in Eigenregie) und fünfstellig (große Agentur). Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was er enthält: Wer baut die Seite, wer schreibt die Texte, wer haftet für Rechtstexte, wer pflegt sie danach — und wie viel Ihrer eigenen Arbeitszeit steckt drin?
Die drei Wege im Vergleich
1. Baukasten selbst machen (niedriger Monatsbeitrag): Klingt günstig, kostet aber das Teuerste, was ein Handwerksbetrieb hat — Ihre Abende. Texte, Fotos, Aufbau, Impressum, Datenschutzerklärung: alles Eigenleistung. Viele Baukasten-Seiten bleiben deshalb halbfertig, und für Fehler in den Rechtstexten haften Sie selbst.
2. Freelancer (einmalig, sehr unterschiedlich): Kann sehr gut sein — wenn Sie jemanden mit Handwerks-Erfahrung erwischen und klären, was nach dem Livegang passiert. Häufigster Streitpunkt: laufende Pflege, Updates und Erreichbarkeit, wenn etwas klemmt.
3. Agentur mit Festpreis und Betreuung: Einmaliges Setup plus monatliche Betreuung (Hosting, Updates, Sicherheit, Pflege). Sie liefern Ihr Wissen über Ihren Betrieb, den Rest übernimmt die Agentur. Teurer als der Baukasten auf dem Papier — aber der einzige Weg, bei dem Ihre Zeit auf der Baustelle bleibt.
Die Kosten, die in keinem Angebot stehen
- Ihre Arbeitszeit: 40–80 Stunden Eigenleistung sind beim Selbstbau realistisch. Rechnen Sie das mal in Ihrem Stundensatz.
- Rechtsrisiken: Fehlendes Impressum, veraltete Datenschutzerklärung, falsch eingebundene Cookies — Abmahnungen kosten schnell mehr als die ganze Website.
- Unsichtbarkeit: Eine Seite, die bei Google nicht gefunden wird, kostet jeden Monat die Aufträge, die ein Wettbewerber bekommt.
- Folgekosten: Domain, Hosting, Updates, Anpassungen — beim „Einmalpreis" oft nicht enthalten und später teuer nachgekauft.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Der Preis steht öffentlich da — ohne „Angebot anfordern"-Versteckspiel.
- Klar getrennt: einmaliges Setup und monatliche Betreuung, jeweils mit Leistungsumfang.
- Rechtstexte und deren Pflege sind Teil des Pakets, nicht Ihr Problem.
- Es gibt einen Zahlungsplan, der Sie schützt (z. B. zweite Rate erst bei Freigabe/Livegang).
- Sie können vorher prüfen, wie der Anbieter arbeitet — etwa an dessen eigener Website.
So machen wir es übrigens selbst: Unsere Festpreis-Pakete stehen offen im Shop — vom digitalen Kartengruß bis zur Wachstums-Seite, jeweils Setup plus monatliche Betreuung, alle Preise netto zzgl. MwSt.